Theoretische Grundlagen (1)
SLIM-Sprachtheorie
Die Analyse der natürlichsprachlichen Kommunikationsmechanik sollte nach den allgemeinsten methodischen, empirischen, ontologischen und funktionalen Prinzipien strukturiert werden. Die SLIM-Sprachtheorie basiert auf den Prinzipien der oberflächenkompositionalen, linearen, internen Abgleichung. Diese Prinzipien sind wie folgt definiert:
- Surface compositional (methodisches Prinzip): Die syntaktisch-semantische Komposition verbindet nur konkrete Wortformen, unter Ausschluss von Null-Elementen, Identitätsabbildungen oder Transformationen.
- Linear (empirisches Prinzip): Die Produktion und Interpretation von Äußerungen basiert auf einer streng zeitlinearen Ableitungsordnung.
- Internal (ontologisches Prinzip): Die Produktion und Interpretation von Äußerungen wird als ein Sprecher-Hörer-interner, kognitiver Prozess analysiert.
- Matching (funktionales Prinzip): Die sprachliche Referenz auf vergangene, gegenwärtige oder zukünftige Objekte oder Ereignisse wird als eine Abgleichung zwischen wörtlicher Sprachbedeutung und Verwendungskontext modelliert.
Das Akronym SLIM ist auch als Wort im Sinne von schlank motiviert, denn in ihrer mathematischen und programmiertechnischen Ausarbeitung erweist sich die SLIM-Sprachtheorie in den Bereichen des Syntax, der semantischen Interpretation und der Pragmatik als effizient, sowohl im Vergleich zu bestehenden Alternativen, als auch absolut nach den Maßstäben der formalen Komplexitätstheorie.
Das mathematische Modell der SLIM-Sprachtheorie ist der moderne fortsetzungsbasierte Algorithmus der LA-Grammatik, im Gegensatz zu substitutionsbasierten Algorithmen der letzten 60 Jahre.
Rundgang
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