Die JSLIM syntaktische Analyse des Deutschen wurde im Rahmen der Magisterarbeit „Funktor-Argument-Struktur und Koordination im Deutschen. Eine Implementation in JSLIM", vorgelegt von Frau Judith Mehlhaff im Januar 2007, entwickelt.
Im Rahmen des einfachen Satzes (intrapropositionale Funktor-Argument Struktur) wird der Aufbau der minimalen bzw. erweiterten Nominalphrasen mit Beachtung der Regeln für schwache bzw. starke Deklination behandelt. Dies beinhaltet u.a. die „Zuordnung" der Adjektive bzw. der Präpositionalphrasen innerhalb der Nominalphrase (die sog. Attribute) als adnominale Modifikatoren des Nomens, das Kopf der Phrase ist.
Die Nominalphrasen fungieren im Allgemeinen als Argumente (Subjekt, direktes und indirektes Objekt) eines Vollverbs, das seinerseits den Funktor der einem Satz zugrunde liegenden Proposition darstellt.
Darüber hinaus, gemäß den Regeln für Kongruenz (zwischen Subjekt und finiten Verb) und der syntaktisch obligatorischen Valenz des Vollverbs wird die sog. Funktor-Argument Struktur der Propostion des Satzes in Form bidirektional verzeigerter Proplets abgebildet. Die adverbialen Bestimmungen eines Verbs werden als Modifikatoren des Verbs eingetragen.
Die extrapropositionale Funktor-Argument Struktur behandelt komplexe Sätze — Komplementsätze, Supplementsätze und Attributsätze werden bearbeitet.
Neben der Funktor-Argument Struktur wird auch die Koordination, als Kompositionsprinzip der Satzsemantik, behandelt. Die Koordination von Wörtern einer Wortart innerhalb eines einfachen bzw. komplexen Satzes, sowie die Koordination von aufeinander folgenden Sätzen wird analysiert.
Mögliche Ellipsen von Satzgliedern werden auch berücksichtigt.
In Kürze:
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